Do, 20.10.12:50-13:35
Journalismus

BÜHNE 2 (Raum 14a)

Ukraine: Ein Krieg, der auch die Medienwelt verändert

Der Krieg gegen die Ukraine hat bereits deutlich gemacht, wie dieser Konflikt langfristig für die Medienwelt bedeuten könnte. Denn es zeigt sich immer deutlicher: Hier herrscht auch ein Medien- und Informationskrieg erschreckenden Ausmaßes. In Russland werden nach wie vor kritische Medien wie der TV-Sender Doschd verboten, die Deutsche Welle wird des Landes verwiesen und die EU beschließt ein Sendeverbot für RT Deutschland. Ukrainischer Medienhäuser scheinen Unmögliches zu leisten. Eine neue und wesentliche Rolle spielen Social Media, insbesondere jüngere Kanäle wie Tiktok. Sie geben der Berichterstattung und Meinungsbildung eine neue Dynamik. Wir wollen nicht nur beleuchten, was diesen Krieg auch zum Medien- und Informationskrieg macht, sondern auch die ersten Veränderungen in der Medienlandschaft, die wir durch den leider immer noch andauernden Krieg, bereits beobachten können. Welche weiteren Auswirkungen wird dieser Krieg in Zukunft noch haben? Wie werden Medien von den unterschiedlichen Seiten eingesetzt? Wie entsteht hier Meinungsführerschaft? Wie ist die Situation für Journalist:innen vor Ort? Wie ist die Situation für Exil Journalist:innen? Wie gehen deutschsprachige Medien mit dem Thema um und wo bedarf es Verbesserungen an ihren Strategien? Wie werden Exiljournalist:innen unterstützt? Wie wird diese Unterstützung angenommen? Kurzum: Wie hat sich der journalistische Alltag verändert?

Timetable

12:55 - 13:05
IMPULSE
Angelina Kariakina
13:05 - 13:10
VORTRAG
Christian Mihr
13:10 - 13:35
DISKUSSION
Katrin Eigendorf Tikhon Dzyadko Christian Mihr
13:10 - 13:20
MODERATION
Ninia LaGrande Binias