Trans*Media

Die Sichtbarkeit von Transgender und Queerness in den deutschen Medien

Die Nennung von Deadnames, die Negation der Geschlechtsidentität oder die Veröffentlichung reißerischer Headlines – wenn über trans* und queere Menschen berichtet wird, dann lässt die Falschdarstellung meist nicht lang auf sich warten. Das liegt mitunter daran, dass in den meisten deutschen Medienhäusern noch immer vergeblich nach Personal gesucht wird, das offen trans* oder queer lebt. Auch die Repräsentation von Transgeschlechtlichkeit und Queerness vor der Kamera lässt in vielen Sendern und Produktionen weiter auf sich warten. Georgine Kellermann, Leiterin des WDR Studios in Essen, stellt da eine der wenigen Ausnahmen dar, die neben ihrer redaktionellen Arbeit auch on Screen für das Öffentlich-Rechtliche berichtet. Mit #ActOut wurde daneben Anfang des Jahres ein Manifest von 185 lesbischen, schwulen und bisexuellen sowie transgender, queeren, intergeschlechtlichen und nichtbinären Schauspieler:innen veröffentlicht, dass mehr Sichtbarkeit und Verständnis für Diversität in Film und Serie schaffen will. 
Wir sprechen auf den Medientagen München mit Gerogine Kellermann und Oska Melina Borcherding, was sich seit der Veröffentlichung des #Actout-Manisfests getan hat und was in Deutschland noch passieren muss, damit trans* und queere Menschen in den Redaktionen, am Filmset und in der Samstagabend-Show die Repräsentation erhalten, die sie verdient haben.

Talk

Georgine Kellermann

Leiterin WDR Landesstudio Essen

Moderation

Boussa Thiam

Moderatorin WDR & Deutschlandfunk Kultur

Deutsch