Medienmanagement

Müssen Medien Haltung zeigen?

Medienmarken nehmen vermehrt Stellung zu gesellschaftlichen Themen und bereichern damit den öffentlichen Diskurs. In diesem Diskurs werden das Selbstverständnis von Medienunternehmen zwischen einer Gewinnorientierung und einer Wertorientierung neu ausgehandelt. Es genügt nicht mehr, das Unternehmen erfolgreich wirtschaften. Sie sollen auch deutlich einen wertvollen Beitrag zum Gemeinwohl – mit den Interessen nachfolgender Generationen im Blick – leisten. Über die Erfüllung von Kundenwünschen hinaus, geht es längst darum, individuelle Sinnbedürfnisse von Kunden zu erfüllen. Die digitalen Märkte werden durch diese Entwicklung zu einem weiteren Forum sozialer Orientierung und die Marken als Bedeutungsträger zu relevanten sozialen Akteuren. Die Grenze zwischen wertvollen Diskursbeiträgen und dominanten Marken müssen die Bürger als Konsumenten deshalb immer wieder neu bestimmen und damit den Marken in ihren Gesellschaften eine gemeinschaftsfördernde, kooperative Rolle zuweisen.

Moderation

Dr. Markus Riese

Leiter Marketing, Hauptabteilung Intendanz, Bayerischer Rundfunk

Grußwort

Prof. Dr. Thomas Hess

Direktor, Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien, LMU

Impuls

Prof. Dr. Petra Grimm

Professorin für Medienforschung/Kommunikationswissenschaft, Hochschule der Medien (HdM)

Diskussion

Prof. Dr. Petra Grimm

Professorin für Medienforschung/Kommunikationswissenschaft, Hochschule der Medien (HdM)

Angela Kesselring

Leitung Kooperationsmanagement, Süddeutsche Zeitung

Tina Kulow

Director Corporate Communications, Facebook

Dr. Susanne Pfab

ARD-Generalsekretärin

Dr. Mark Schiffhauer

Chief Creative Officer, ZEIT Verlagsgruppe

Deutsch