Licht ins Dunkel – Radikalisierung und Recherche in Dark Social

Extremisten agieren immer öfter abseits von öffentlichen SocialMediaSeiten und setzten stattdessen auf Messenger-Apps oder geschlossene SocialGruppen und Kanäle. Damit schaffen sie sich nicht nur Echokammern, in die Kritik nicht mehr vordringt, sie fühlen sich auch unbeobachtet und damit sicher vor Kontensperrungen und Strafverfolgung. Zudem mangelt es den ursprünglich für private Nachrichten konzipierten Messenger-Plattformen an Analyse-Tools, was die Recherche in diesen Gruppen zusätzlich erschwert. Wie groß ist das Radikalisierungspotentzial von Dark Social? Wie erhalten Journalistinnen und Journalisten Zugang zu den Plattformen? Und wie erzählt man Geschichten über diese digitale Parallelwelt? 

Vorträge

Robert Schöffel

Journalist BR Data

Martina Schories

Datenjournalistin Süddeutsche Zeitung
 

Jens Struck

Soziologe, Deutsche Hochschule der Polizei Münster, Mitglied im Forschungsverbund Radikalisierung im digitalen Zeitalter (RadigZ)
 

Moderation

Dominic Possoch

Journalist Bayerischer Rundfunk

Deutsch