Hörfunk 2022 in Bayern

Wie sehen die Antworten der Medienpolitik aus?

Der private Hörfunk – speziell in Bayern – gerät durch die fortschreitende digitale Transformation, die erfolgreiche Flotten-Entwicklung des Bayerischen Rundfunks mit seinen Main-Stream-Radiowellen und die kleinteilige private Hörfunkstruktur in eine bedrohliche Schieflage. Der Simulcast-Betrieb von DAB+, Investitionen in Web und Apps und der Abzug von lokalen/regionalen Werbegeldern durch internationale Player und weitere digitale Audio-Anbieter verschärfen diese Situation. Eine Untersuchung der Unternehmensberatung Schickler kommt jetzt zu dem Ergebnis, dass auf Grund von wirtschaftlichen Schwierigkeiten die bayerische Hörfunklandschaft im Jahr 2022 eine andere sein wird. Besonders betroffen werden Stationen im ländlichen Bereich sein. Deren Fortbestand sehen die renommierten Hörfunkberater in ihren Statistiken im Jahr 2022 als gefährdet an.

Tick tack – die Zeit läuft!

Welche Antworten haben darauf die Vertreter der Medienpolitik in Bayern? Wie können mögliche Lösungen aussehen? Und ist der Erhalt der bisherigen Hörfunklandschaft überhaupt gewollt?

Diskussion

Markus Blume

stv. Generalsekretär CSU, Medienpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

Karlheinz Hörhammer

Vorsitzender der Geschäftsführung ANTENNE BAYERN

Prof. Dr. Michael Piazolo

MdL, Generalsekretär Freie Wähler Bayern, Medienpolitischer Sprecher der Freie Wähler Fraktion im Bayerischen Landtag

Siegfried Schneider

Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM)

Martin Wagner

Hörfunkdirektor Bayerischer Rundfunk

Präsentation der Studie "Wirtschaftlichkeit 2022 Privatfunk Bayern"

Alexander Kahlmann

Managing Partner SCHICKLER

Moderation

Petra Schwegler

Nachrichtenchefin W&V

Deutsch