Es war doch gut gemeint –

Wie Political Correctness unsere freiheitliche Gesellschaft zerstört

Durch das Gefühl, nicht mehr sagen zu dürfen, was man denkt, wird eine Spannung in der Gesellschaft erzeugt, die sich in einer starken Polarisierung mit Tendenz zum Extremen zeigt. In ihrem Buch „Es war doch gut gemeint“ zeichnen der Medieninformatiker Daniel Ullrich und die Psychologin Sarah Diefenbach nach, welche guten Absichten ursprünglich hinter der Political Correctness standen und wann das Ganze aus dem Ruder gelaufen ist. Gleichzeitig decken sie anhand zahlreicher Beispiele auf, welche Auswirkungen Medienmanipulation, Framing und Filterbubbles auf unsere Meinungsbildung haben und was es dem entgegenzusetzen gilt.

In ihrem Vortrag auf den Medientagen beleuchten Sarah Diefenbach und Daniel Ullrich diese Entwicklungen mit Bezug zur Vertrauenskrise der Medien und aus dem Blickwinkel der Vertrauenspsychologie: wie es zur Krise kam, die Rolle der Mainstreammedien und Alternativmedien – und was vielleicht getan werden kann, um eine weitere Eskalation und Vertrauensverluste zu vermeiden.

Vortrag und Interview

Prof. Dr. Sarah Diefenbach

Professorin für Wirtschaftspsychologie, LMU München

Moderation

Carine Léa Chardon

Geschäftsführerin Deutsche TV-Plattform, Leiterin Medienpolitik / Medienrecht ZVEI

Deutsch