Dr. Maximilian Krug
wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Multimodale Kommunikation, Soziale Interaktion & Technologie, Universität Duisburg-Essen
Dr. Maximilian Krug ist Kommunikationswissenschaftler mit Forschungsschwerpunkten an der Schnittstelle von digitaler Kommunikation, Sprache, sozialer Interaktion und gesellschaftlichen Konflikten. Aktuell beschäftigt er sich insbesondere mit rechter und rechtsextremer Kommunikation auf Telegram, Online-Misogynie sowie neuen Formen rechter digitaler Kommunikation im Kontext generativer Künstlicher Intelligenz. Ein gegenwärtiger Schwerpunkt liegt dabei auf rechten KI-Influencerinnen und der Frage, wie mittels generativer KI erzeugte weibliche Figuren für politische Kommunikation, ideologische Positionierung und die Verbreitung rechter beziehungsweise antifeministischer Deutungsmuster eingesetzt werden. Diese Arbeiten verbinden kommunikationswissenschaftliche Fragestellungen zu digitalen Öffentlichkeiten und Plattformkommunikation mit sprach- und interaktionsanalytischen Zugängen.
Seit 2020 ist Krug als Postdoc im Bereich „Multimodale Kommunikation, Soziale Interaktion & Technologie“ am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Duisburg-Essen tätig; dem Institut gehört er bereits seit 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an. Von 2024 bis 2026 war er Fellow am College for Social Sciences and Humanities der Universitätsallianz Ruhr. Seit 2023 leitet er als Principal Investigator zudem das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt „Pronominale Personenreferenz in DDR-Leserbriefen“. Zuvor war er von 2021 bis 2023 Fellow des Exzellenzprogramms Global Young Faculty VII der Mercator Stiftung.
Seine Promotion absolvierte Krug von 2015 bis 2020 im Bereich Interpersonelle Kommunikation an der Universität Duisburg-Essen. In seiner mit summa cum laude abgeschlossenen Dissertation untersuchte er „Gleichzeitigkeit in der Interaktion“.
Neben seiner Forschung engagiert sich Krug in verschiedenen wissenschaftlichen Fachgesellschaften und wissenschaftsorganisatorischen Zusammenhängen. 2026 wurde er in den Vorstand des Arbeitskreises Linguistische Pragmatik berufen.