KI-native Medienhäuser: AI first, nicht added
KI als Superkraft für kleine Teams – und Chance für Große
Die Bausteine liegen längst auf dem Tisch: Neue Messenger wie Buzz, in denen KI-Agenten als Teammitglieder mitarbeiten und ihre Aufgaben selbstständig erledigen. Recherche-Agenten, die soziale Medien monitoren oder Dokumentenberge auswerten, während das Redaktionsteam schläft. KI-Werkzeuge, die aus einem Text beliebige Formate, wie Podcasts, Videos und Newsletter machen, Avatare, die Stimmen klonen, moderieren und vorlesen. Und innovative Redaktionstools, die man sich wenigen Stunden selbst codet. Kleine Teams setzen daraus bereits komplette Medienhäuser zusammen: tägliche Formate, komplett eigene Software, Millionenreichweite. Wird KI zur Superkraft für kleine Teams, unabhängige Medien und Content-Start-ups? Und wie weit kann – und soll – das alles gehen? Der letzte Deepdive des MedienNetzwerk Bayern-Thinktank zerlegt das Medienhaus der Zukunft in seine Gewerke und denkt die heute schon sichtbaren Trends zu Ende. Beim Panel dazu diskutieren wir z. B.: Kann jetzt jeder ein eigenes Medienhaus aufstellen? Und wie können große Medienhäuser vielleicht selbst „KI-nativ“ werden?
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