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Mi, 21.10.14:30-15:15
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Politik & Gesellschaft
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Wissenschaft statt Bauchgefühl

Ist Ausgewogenheit messbar?

Kaum ein Thema wird derzeit so intensiv diskutiert wie die Frage nach Vielfalt und Ausgewogenheit in den Medien. In einer zunehmend polarisierten Öffentlichkeit stehen Berichterstattung und Redaktionen immer wieder im Mittelpunkt kontroverser Debatten. Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist Perspektivenvielfalt dabei kein abstrakter Anspruch, sondern ein zentraler Bestandteil seines Auftrags und ein wichtiger Maßstab journalistischer Qualität. Doch wie lässt sich dies jenseits persönlicher Eindrücke oder politischer Zuschreibungen beurteilen? Lassen sich Ausgewogenheit und Meinungsvielfalt wissenschaftlich fundiert beschreiben und messen?

Ein neues Gutachten der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und der Ludwig-Maximilians-Universität München leistet dazu einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag. Es zeigt, wie sich journalistische Vielfalt differenziert analysieren lässt, und entwickelt daraus konkrete Ansätze für die journalistische Praxis. Im Panel geht es um die zentralen Ergebnisse der Studie und darum, wie sich diese Erkenntnisse in Werkzeuge für den Redaktionsalltag übersetzen lassen.

Der Bayerische Rundfunk hat das Gutachten für die ARD in Auftrag gegeben, um einen Beitrag zu einer sachlichen Debatte über Medienqualität zu leisten. Das daraus entwickelte Konzept soll nicht nur den öffentlich-rechtlichen Rundfunk unterstützen, sondern auch anderen Medienhäusern Orientierung bieten.

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DISKUSSION
Stefan Niggemeier, Süddeutsche Zeitung Nathalie Wappler, Vorsitzende Medienrat Dr. Katja Wildermuth, Bayerischer Rundfunk