Reformierter Auftrag, offene Fragen
Wie geht es weiter nach dem neuen Staatsvertrag?
Der Reformstaatsvertrag ist beschlossen – und nun beginnt die eigentliche Arbeit. Mit dem neu gefassten Auftrag zur „Public Value“-Orientierung, flexibleren Programmanforderungen und einer stärkeren digitalen Ausrichtung stellt der Vertrag die öffentlich-rechtlichen Medien neu auf. Gleichzeitig betrifft er aber auch private Medienhäuser, Plattformbetreiber und die Medienpolitik selbst.
Wie setzen die öffentlich-rechtlichen Häuser den neuen Auftrag konkret um? Wie verändert sich der Fokus im Gesamtangebot? Und wie lassen sich Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung neu gewichten?
Kontrovers diskutiert wird das Thema „Embedding“: Wie offen sollen öffentlich-rechtliche Inhalte für Drittplattformen wie Joyn oder RTL+ sein – und unter welchen Bedingungen?
Das Panel beleuchtet die Auswirkungen der Reform, ordnet sie medienpolitisch ein und fragt: Was folgt als Nächstes?