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Meet our Partners: Joyn

Wie immer haben wir nicht nur hochkarätige Speaker vor Ort, sondern auch spannende Partner. In der neuen News-Kategorie Meet our Partners stellen wir nach und nach vor. Seien Sie gespannt, was unsere Partner auf den #MTM19 präsentierten und mit welchen Trends sie sich aktuell beschäftigen.Wie immer haben wir nicht nur hochkarätige Speaker vor Ort, sondern auch spannende Partner. 

Heute der Beitrag unseres Partners:

 

Was werden Sie auf den MEDIENTAGEN präsentieren?

Unser Stand bietet Joyn zum Anfassen. Er verkörpert, wer wir sind: jung, cool und down-to-earth. Joyn bietet einen Rückzugsort vom bunten Trubel der Medientage: Zurücklehnen und Joyn genießen ist hier das Motto. Besucher können bei uns mit einem Drink entspannen, unsere Joyn App testen oder die Panels unserer Geschäftsführerin Katja Hofem im Livestream verfolgen.

Worauf können sich die Besucher der MEDIENTAGE freuen?

Wir sind uns sicher, dass sich die Besucher auf interessante Panels und anregende Diskussionen freuen können. Unsere Geschäftsführerin, Katja Hofem, wird beispielsweise auf gleich zwei Panels vertreten sein: Zum einen wird sie gemeinsam mit den Vertretern anderer namhafter deutscher Streamingdienste eine Zwischenbilanz zum Thema “Streaming made in Germany” ziehen, andererseits erörtert sie zusammen mit Vertretern weiterer namhafter Streaming Angebote die Chancen und Herausforderungen der wachsenden Vielfalt in der Streaming Branche, sowohl für Konsumenten, als auch für Werbetreibende.

Zum Motto der MEDIENTAGE „Next Digital Level: Let’s build the Media we want!”: Was für eine Medienlandschaft wünschen Sie sich?

Derzeit leben wir in einer Zeit der zunehmenden Fragmentierung der Medienlandschaft. Wir streben an, den Markt für den Nutzer wieder etwas übersichtlicher zu gestalten und bisher verstreute Inhalte besser zu bündeln. Vor diesem Hintergrund wünschen wir uns natürlich eine Medienlandschaft, die zusammensteht, um gegen die große, internationale Streaming-Konkurrenz zu bestehen.

Welcher aktuelle Trend wird die Medien Ihrer Meinung nach beeinflussen? Und wie?

Wir sind der Meinung, dass Lokalität ein Trend ist, der sich definitiv langfristig durchsetzen und die Medienbranche beeinflussen wird. Der beste Beweis dafür ist unser Original “jerks.”, welches eines unserer erfolgreichsten Formate ist. Und unsere Webserie “Singles’ Diaries” wurde sogar mit einem internationalen Awards ausgezeichnet. Zudem ist mit “Frau Jordan stellt gleich” vor einigen Wochen unser neuestes Original sehr erfolgreich eingestartet und “Check Check” von und mit Klaas Heufer-Umlauf steht auch schon bei uns in den Startlöchern. Auch bei anderen, sogar internationalen, Streaming Plattformen, kann man den Trend zu regionalen Produktionen beobachten.

Was überrascht Sie aktuell in der Medienbranche?

Aktuell sind wir sehr positiv von den Reaktionen anderer Medienmacher auf das “Aggregatorkonzept” von Joyn überrascht. Natürlich haben wir von Anfang an an unsere Idee geglaubt, auf den positiven Zuspruch und den Anklang, den wir jedoch auch bei anderen Medienhäuser finden, waren wir nicht gefasst. Viele stimmen mit uns überein, dass es absolut sinnvoll ist zusammen an einem Strang zu ziehen, um gegen die internationale Streaming-Konkurrenz zu bestehen. Es findet derzeit in der Branche ein Umdenken statt und es entsteht ein Bewusstsein dafür, dass ein nutzerzentrierter Ansatz essentiell ist um auf dem derzeit sehr belebten Streaming Markt zu bestehen.

Welchen Trend beobachten Sie aktuell gespannt?

Premiumproduktionen für und von Streaming Anbietern sind derzeit ein ganz heißes Thema. Denn auch hier geht der Trend derzeit zu Kooperationen zwischen großen öffentlich-rechtlichen und privaten Medienhäusern und VoD Anbietern. Da gerade auf dem Streaming Markt Exklusivität ein extrem wichtiger Faktor ist, verschieben sich die ersten Auswertungsfenster zunehmend hin zum Digitalen. Dafür braucht es Mut – vor allem von den Fernsehmachern, die einen großen Teil ihrer Einnahmen aus Werbeerlösen erzielen. Es ist jedoch deutlich, dass klassische TV-Häuser diesen Mut immer öfter aufbringen und Ko-Produktionen mit Streamingdiensten eingehen und dementsprechend die Inhalte zuerst über diese bereitstellen. Hier bietet Joyn riesige Chancen: Originals wie das Erfolgsformat “jerks.”, welches in Kooperation mit ProSieben entstanden ist, haben gezeigt, dass sich die unterschiedlichen Auswertungsfenster durchaus für beide Parteien lohnen können. Auch im Hinblick auf Previews und Catch-Ups bietet Joyn großes Potential TV-Inhalte zusätzlich zu pushen.
Zudem wird die Reichweitenmessung auch bei Streamingdiensten immer weiter ausgebaut, was in Zukunft auch eine immer wichtigere Rolle bei der Auswertung von Formaten spielen wird und vor allem einen großen Impact auf den Werbemarkt der Online-Anbieter haben wird.

 

 

 

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